Willkommen beim Bündnis

"Gemeinsam solidarisch zum Welttag der Armen"


2020 war weltweit für alle Menschen ein sehr schweres Jahr. Corona hat uns seit März 2020 alle fest im Griff und macht jedem von uns immer noch im Alltag zu schaffen. Dennoch treffen die Folgen der Pandemie manche härter und unmittelbarer als andere: Ältere Menschen zum Beispiel oder Kinder, Jugendliche und Erwachsene in prekären Lebenslagen, Alleinerziehende, Familien, die im Homeoffice den ganz normalen Alltag bewältigen müssen, Studierende, deren Nebenjobs weggebrochen sind, Migranten und Flüchtlinge, Obdachlose - also viele von denen, die es ohnehin oft nicht einfach haben.

Schaut man über die Grenzen Deutschlands und Europas hinaus, wird noch deutlicher, was Corona für alle jene bedeutet, die es auch sonst schon sehr schwer haben. Wir sehen arme Menschen in den großen Städten, die in beengten Verhältnissen leben. Oft gibt es nicht genügend sauberes Wasser zum Trinken, geschweige denn zum häufigen Händewaschen. Tagelöhner haben ihre Verdienstmöglichkeiten verloren und müssen hungern. In vielen Staaten ist das Gesundheitssystem nicht in der Lage, größere Zahlen von Kranken zu versorgen.

Teams aus Duisburg, Bottrop, Oberhausen, Essen und Bochum haben sich 2020 erfolgreich an einer "Challange für mehr Solidarität" beteiligt

Mit einem Startguthaben von je 50 € haben 16 Projektgruppen gemeinsam über 10.000 Euro erwirtschaftet

16 Projektgruppen aus dem Bistum Essen wollten 2020 im Rahmen einer "Challenge für mehr Solidarität" gerade jetzt zeigen: An den Rand gedrängte Menschen, Schutzsuchende und Bedürftige sowohl bei uns in Deutschland als auch weltweit sind uns nicht egal. Wir stehen solidarisch an ihrer Seite. Jede(r) hat es in der Hand, selbst aktiv zu werden: Gemeinsam mit anderen, mit den eigenen Fähigkeiten, Möglichkeiten und Talenten.

 

Und das haben sie eindrucksvoll geschafft. Exakt 10.352 Euro sind auf diese Weise zusammengekommen. Und das, obwohl viele Projektideen im Zuge der Corona-Einschränkungen mehrfach überdacht und neu ausgerichtet werden mussten. Die Hälfte des Gesamterlöses, also gut 5.000 Euro, soll nun für zielgerichtete Unterstützungen Benachteiligter im unmittelbaren Umfeld der 16 Projekte genutzt werden. Mit der anderen Hälfte wird zum einen ein Adveniat-Projekt in Lateinamerika unterstützt und zum anderen der Sozialfonds des Bistums Essen.


Aktuelle Meldung

Foto: Duisburger Werkkiste
Foto: Duisburger Werkkiste

20. Januar 2021

Als das Bündnis „Gemeinsam solidarisch zum Welttag der Armen“ im Bistum Essen im Sommer 2020 zu einer Challenge um das erfolgreichste Sozialprojekt im Bistum Essen aufgerufen hatte, hätte mit diesem Ergebnis niemand zu rechnen gewagt: Über 10.000 Euro haben die vierzehn teilnehmenden Projektgruppen des Wettstreits bis Ende des Jahres erwirtschaftet. Und das, obwohl viele Projektideen im Zuge der Corona-Einschränkungen mehrfach überdacht und neu ausgerichtet werden mussten.



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Beitrag über die Challenge bei Studio 47

Am 1. August 2020 hat Sebastian Neugebauer, Leiter der Abteilung Weltkirche und Mission im Bistum Essen, Studio 47 ein Interview zur diesjährigen Challenge gegeben. Sehr sehens- und hörenswert! Die Challenge-Idee wird lebendig.