Essener Stadtteilzentrum „kreuz + quer“ verkauft Wundertüten

Gäste wollen Butterbrottüten gestalten und mit selbst gemachten Kleinigkeiten füllen

Foto: Markus Tiefensee
Foto: Markus Tiefensee

Der "FreiRaum" im Stadtteilzentrum „kreuz + quer“ lädt einmal in der Woche Menschen aus dem Stadtteil ein, um sich respektvoll zu begegnen, auszutauschen und bei Bedarf ein seelsorgliches Gespräch führen zu können. Denn das dortige Team schenkt seinen Besuchern – das sind Menschen aus der Gemeinde St. Mariae Himmelfahrt, der Pfarrei St. Antonius, dem Stadtteil und darüber hinaus –  jede Woche Raum, Zeit und ein offenes Ohr.

 

Wie kam es aber nun zu der Idee, bei der Challenge mitzumachen? Dazu berichtet Pastoralreferent Markus Tiefensee: „Pater Hermann-Josef sprach mich an, ob das ‚kreuz + quer‘ bei der Challenge mitmachen möchte. Da fiel mir sofort der ‚FreiRaum‘ ein. In der Teambesprechung zur Wiederaufnahme des ‚FreiRaums‘ nach der Corona-Pause regte ich die Teilnahme an der Challenge an und schon sprudelten die Ideen.“ Eine Idee setzte sich schließlich durch: Die Wundertüte.

 

Vom Startkapital wurden einfache Butterbrottüten gekauft und mit selbst gebastelten Kleinigkeiten für die Vorweihnachtszeit gefüllt. Beim Basteln mitgemacht haben viele der regelmäßigen Gäste vom „FreiRaum“. Ein Gast hatte zudem kurze Impulse und Gedichte verfasst, die ebenfalls Platz in den „Wundertüten“ fanden.

 

Nun werden die Wundertüten in der Kirche St. Mariä Himmelfahrt und im "kreuz + quer", aber auch an anderen Stellen wie beispielsweise im Eine-Welt-Laden verkauft. Auch die Stadtteilbüros und „Offenen Türen“ anderer Institutionen sind gebeten worden, die Wundertüten im Namen von „kreuz + quer“ zu verkaufen.

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