Christliche und muslimische Frauen bieten statt Solidaritätsessen internationale Spezialitäten auf dem Wochenmarkt

Geplantes Benefiz-Mahl der Initiative "Frauen aller Länder laden ein" wird wegen der aktuellen Corona-Lage auf das  nächste Jahr verschoben

Foto: Martin Lopez  I  Pexels
Foto: Martin Lopez I Pexels

Seit zwei Jahren setzen sich christliche und muslimische Frauen aus dem Duisburger Norden engagiert dafür ein, mit möglichst vielen Frauen aus ganz Duisburg unabhängig von Religion, Herkunft oder Alter in einen intensive Dialog zu treten. Ihr Ziel: Sie wollen sich besser kennenlernen und von- sowie übereinander lernen.

 

Kürzlich hatten sich die Frauen entschieden, Teil der Challenge zum Welttag der Armen zu werden. Diesmal sollte es bei ihrer Einladung aber nicht um einen Themenabend für Frauen gehen, sondern um ein "Internationales Solidaritätsessen", zu dem sie am 28. November 2020 einladen wollten. Angesichts der derzeitigen Corona-Lage hat die Initiative nun entschieden, diese besondere Einladung auf das nächste Jahr zu verschieben und im Rahmen der Challenge zunächst mit einem andere Projekt ins Rennen zu gehen.

 

Nun wollen die christlichen und muslimischen Frauen ebenfalls am 28. November auf dem Wochenmarkt in Duisburg-Hamborn allerlei selbst gemachte internationale Spezialitäten verkaufen. Derzeit läuft der Aufruf an alle Sympathisanten, Freunde und Partner der Initiative, Spezialitäten unter Einhaltung aller aktuell notwendigen Hygienestandards zuzubereiten und für den Verkauf zur Verfügugn zu stellen.

 

"Armen und Ausgegrenzten zu helfen und ihnen auf Augenhöhe zu begegnen, gehört sowohl für Muslime wie für Christen zum Selbstverständnis ihres Glaubens. Beim Welttag der Armen auch als multireligiöse Gruppe mitzumachen, war deshalb für uns nicht nur folgerichtig, es ist uns eine Ehre", betont Neslihan Kurt, eine der Initiatorinnen von "Frauen aller Länder laden ein".

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